Den Menschen kann man unter verschiedenen Gesichtspunkten
betrachten:
- Beachtliches hat er geschaffen.
- Verwundbar ist er geblieben.
- Im Verhältnis zum Universum spielt er fast keine Rolle.
- Er ist fest mit seiner Umwelt verbunden.
Ist er mit seiner Umwelt fest verbunden?
Im Zeitalter der fast unbegrenzten Möglichkeiten?
Wir meinen, dass wir abhängiger sind, als wir
es denken und für möglich halten.
Die Natur als Nahrungsgrundlage ist selbstverständlich.
Aber brauchen wir Natur auch als geistige Nahrung
– die Natur zum Atmen?
Mensch und Umwelt
Pflanzen und Tiere stellen unsere natürliche Umwelt dar. Die
unendliche Vielfalt in den Arten, Beziehungen und Abhängigkeiten
machen unsere Umwelt so interessant und lebensnotwendig. Dabei ist sie
verletzlich und schützenswert. In allem auch auf den Menschen bezogen.
Indem er diese Umwelt bewahrt, bewahrt er auch ein Stück von
sich selbst.
Dies sollte vorrangiger sein, als immer Neues zu erfinden oder Errungenschaften
anzupreisen, ohne die es auch gehen würde.
Natur erleben und gestalten
Im Gegensatz zu baumlosen Straßenschluchten in unseren Städten
ist es wohltuend, gesunde Bäume und gelungene Pflanzungen als Abwechslung
wahrzunehmen.
Dabei haben wir Freude daran, das bestehende Grün in unserer
Umwelt zu pflegen, zu fördern und Ideen zu entwickeln, um auch
dort etwas Natürliches anzusiedeln, wo schlechte Bedingungen vorherrschen.
Denn nur wer mit wachen Sinnen die Umwelt betrachtet, entdeckt die
Natur und die Möglichkeiten, sie dorthin zurückzuholen, wo
der Mensch sie verdrängt hat.
Wenn wir dieses umsetzen können,
werden wir wieder mehr...
...Natur atmen können. |